Vermietung

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Die Vermietung von Wohnraum ist nicht nur ein einfacher formaler Akt. Substanziell besteht das Vermietungsgeschäft immer aus einer komplexen Verbindung von Abläufen, die strukturiert, geplant, geprüft und gepflegt werden müssen.

Ein klassischer Anfangsfehler kann die nicht beabsichtigte falsche Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag sein. Abgesehen davon, dass die Angabe der Wohnfläche nicht zwingend in den Mietvertrag aufzunehmen ist, kommt es spätestens bei der jährlichen Betriebskostenabrechnung oder durchzuführenden Mieterhöhung zu Schwierigkeiten, da die Angabe der m2-Zahl spätestens dann stimmen sollte.

Einige Ursachen falscher Wohnflächen sind:

– Begriffsunklarheiten in bezug auf Grundfläche, Verkehrsfläche, Nutzfläche, Gesamtfläche, usw.
– die Verwendung falscher Planunterlagen
– versäumte Wohnflächenaktualisierung nach Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen
– Messfehler bei Dachgeschosswohnungen

Neben diesen formalen Aspekten, die bei korrekter Anwendung das Risiko einer Leistungsstörung mindern, sind auch andere Bereiche zu beachten:

Die Wohnqualität wird nicht nur durch Standort und Zustand der Immobilie an sich gemessen, sondern auch an der dort vorhandenen Mieterschaft.
Homogen bedeutet dabei nach unserem Verständnis, Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen aus dem Interessentenkreis herauszufiltern, um innerhalb der Hausgemeinschaft die Wohnqualität zu erhöhen und Störungen zu minimieren. Nur so kann die Nachhaltigkeit der Vermietung und die optimale Verwertung des Objekts gewährleistet werden.

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